Biographie von Luciano Berio (1925-2003)

24.10.1925
Geboren in Oneglia
Erster musikalischer Unterricht beim Vater und Großvater
1945
Musikstudium in Mailand, Musiktheorie und später Komposition bei Ghedini
1951
Studium in Tanglewood,Californien bei Luigi Dallapiccola (Stipendium der Koussevitzky-Stiftung)
1955
Begründer des Studio di Fonologia, Zentrum für elektronische Musik in Mailand
1958
Komposition Sequenza I für Flöte solo für Severino Gazzelloni
1960
Musiklehrer in Tanglewood, Mills College und Juillard School
1964
Rückkehr nach Amerika und Lehrer am Mills College und der Juilliard School
Großer Einfluss auf sein Werk durch seine Frau, die Sopranistin Cathy Berberian
1974
Leiter der elektroakustischen Abteilung des IRCAM in Paris
1987
Gründung des Instituts Tempo reale für Live-Elektronik in Florenz
1999
Präsident der Accademia S. Cecilia in Rom
27.05.2003
Verstirbt in Rom

Noten für Flöte:

Opus Number Zoo
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(Flöte/Altflöte, Oboe, Klarinette in B, Fagott, Horn in F)
Bewertung: schwer
  1. Tanz in der Scheune
  2. Das Pferd
  3. Die Maus
  4. Die Kater
Das sind nur die Stimmen. Die Partitur ist separat erhältlich.
Ganz schön schwer. Das Sprechen der Texte ist genauso schwierig wie das Spielen. Die dreisprachige Aussprache macht mir beim Finden des deutschen Textes Probleme. Sehr originelles Stück.


Sequenza I
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(Flöte)
Bewertung: sehr schwer
"Originalversion" in Space-Notation.
Entstanden 1958 als erste in der Reihe der Solo-Sequenzas. Gewidmet dem italienischen Flötisten Severino Gazzelloni.


Sequenza I
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(Flöte)
Bewertung: sehr schwer
Diese zweite Ausgabe der Sequenza ist in rhythmisierter Notation gedruckt. Die Umrechnung der ursprünglichen Space-Notation in Notenwerte stammt von Berio persönlich, der mit den sehr unterschiedlichen Interpretationen nicht glücklich war.


CDs von/mit Luciano Berio

    Kalevi Aho: Solo III:
  1. I. Viertel = 66 (08:57:00)
  2. II. Presto (04:09:00)
  3. Carl Philipp Emanuel Bach: Sonate a-moll W. 132:
  4. Poco Adagio (05:06:00)
  5. Allegro (05:02:00)
  6. Allegro (04:53:00)
  7. Malcolm Arnold: Fantasy for Flute (04:30:00)
  8. Jurriaan Andriessen: Pastorale d'ete:
  9. Lento ad libitum (02:19:00)
  10. Allegro molto (00:46:00)
  11. Eugène Bozza: Image pour flute seule Op. 38 (1940) (05:13:00)
  12. Johann Sebastian Bach: Partita a-moll BWV 1013:
  13. Allemande (05:20:00)
  14. Corrente (03:58:00)
  15. Sarabande (05:34:00)
  16. Bourree Anglaise (02:43:00)
  17. Luciano Berio: Sequenza I per flauto solo (1958) (07:23:00)
Ich liebe diese Interpretation der Sequenza.... tolle Tonkultur.
Cathy Berberian, Jean Claude Casadesus, Jean Pierre Drouet, Vinko Globokar, Aurèle Nicolet, Francis Pierre
Luciano Berio (1991)
Circles - Sequenza I - Sequenza III - Sequenza V
jpc
  1. Circles für eine Frauenstimme, Harfe und zwei Schlagzeuger (18:06:00)
  2. Sequenza I für Flöte solo (04:56:00)
  3. Sequenza III für Stimme solo (08:49:00)
  4. Sequenza V für Posaune solo (07:28:00)
    Johann Sebastian Bach: Sonate a-moll:
  1. Allemande (03:32:00)
  2. Corrente (02:42:00)
  3. Sarabande (03:52:00)
  4. Bourree anglaise (01:42:00)
  5. Marin Marais: Variationen über "Les Folies d'Espagne" (09:32:00)
  6. Carl Philipp Emanuel Bach: Solosonate a-moll (11:59:00)
  7. Sigfrid Karg-Elert: Sonata appassionata fis-moll (04:22:00)
  8. Willy Burkhard: Suite op. 98:
  9. Tranquillo (03:34:00)
  10. Dialog (03:00:00)
  11. Lied (03:02:00)
  12. Allegro agitato (02:21:00)
  13. Edgar Varèse: Density 21.5 (04:26:00)
  14. Luciano Berio: Sequenza (06:40:00)
  15. Kazuo Fukushima: Mei (04:45:00)
Das sind die absoluten Standard-Solostücke, all die Werke, die jeder irgendwann mal spielen wird: beide Bachs, Sequenza, Fukushima, Marais. Gespielt von einem der ganz großen. War eine meiner allerersten Flöten-CDs überhaupt. Fast ein Stückchen Flötengeschichte und in jedem Fall ein würdiges Objekt für das CD-Regal jedes Flötisten.

Literatur von/über Luciano Berio

Stand 24.12.2012